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Kann in Neuseeland frei gezeltet werden?


Es kommt darauf an ... Im Prinzip kann in Neuseeland frei gezeltet werden, aber: In häufigen Fällen gibt es Ausnahmen zum sogenannten "Backcountry Camping" !

Bei vielen Wanderwegen gibt es Beschränkungen, weil sie z.B. durch Nationalparks oder privates Gelände laufen. Für jeden Nationalpark gibt es einen eigenen Plan, wo genau festgelegt ist, wo gezeltet werden kann. So gibt es bspw. für die Great Walks die Restriktion, dass nur 500m vom Track entfernt frei gezeltet werden darf. Aufgrund des Geländes ist das aber oft nicht praktikabel oder aber man kennt die Spots. Es bleiben dann "nur" die eigens dafür vorgesehenen Campsites. Es kommt also tatsächlich auf die Wahl der einzelnen Wanderroute an.

Wird beim Wandern Karte und Kompass zur Orientierung benötigt?

Manchmal wird pauschal behauptet, in Neuseeland sei eine Wanderkarte und Kompass entbehrlich.

Tatsächlich sind die Great Walks und einige andere populäre Tracks wie z.B. der Queen Charlotte Track so gut ausgebaut und ausgeschildert, dass ein Verlaufen nahezu ausgeschlossen ist. Oft sind auch viele andere Wanderer dort unterwegs. Hier hat eine Landkarte also eher informativen Charakter zur umgebenden Landschaft und Distanz der Wanderetappe und ist nicht unbedingt nötig.

Geht die Wandertour allerdings abseits der populären, ausgebauten Pfade, ist eine Karte und Kompass (mindestens jedoch ein GPS-fähiges Gerät) sehr zu empfehlen. Und das auch bei Tagestouren. Das sich Wanderer in Neuseeland verlaufen, ist zwar nicht an der Tageordnung, kommt aber mehrere Male in jeder Saison vor. Für diesen Fall verleiht Fernweh Trekking einen Notfallsender oder Satellitentelefon.

Kann ich in Neuseeland auch im Winter wandern?

Grundsätzlich ja. Die Auswahl an möglichen Wanderwegen ist allerdings im Vergleich zur eigentlichen Saison deutlich kleiner, es herrscht aber auch weniger Betrieb. Viele Tracks sind wegen winterlicher Bedingungen unpassierbar (z.B. Lawinengefahr) bzw. nur Wanderern mit ausgeprägter alpiner Erfahrung vorbehalten. Dies betrifft vor allem die Wanderregionen der Südinsel. So sind bspw. die beliebten Tracks Milford, Routeburn oder Kepler zu dieser Jahreszeit keine geeigneten Optionen. Ausnahmen sind Trekkingrouten, welche im Tal verlaufen (z.B. der Hollyford oder Greenstone Track).

Hier ein paar Beispiele für meist gute Wanderbedingungen im Winter: Stewart Island (!), Marlborough Sounds, Abel Tasman National Park und Golden Bay auf der Südinsel sowie Coromandel Peninsula, Waitakere Ranges bei Auckland und Northland auf der Nordinsel. Die Ausrüstung muss natürlich den kalten Temperaturen angepasst sein und bei der Planung sollten die kurzen Tage berücksichtigt werden.

Wie weit im Voraus sollten die Great Walks gebucht werden?

Das kommt auf den Track und die Reisezeit an, außerdem ob in Hütten oder im Zelt übernachtet werden soll. Generell gilt, je eher die Buchung desto besser, denn jedes Jahr nimmt die Nachfrage zu! Meist werden die Tickets für die kommende Wandersaison in der Zeit des nördlichen Frühlings freigeschalten.

Am populärsten ist der Milford Track. Um hier einen Platz in den Hütten zu einem bestimmten Datum zu sichern, ist eine frühestmögliche Buchung empfehlenswert. Hier geht es teilweise um Minuten!! Auch für den Routeburn Track ist eine sehr zeitige Buchung ratsam. Allgemein ist zur Hochsaison im Dezember und Januar eine Vorausbuchung für die Great Walks von 3-6 Monaten sinnvoll, für Plätze um Neujahr herum sogar noch eher. Für die Great-Walks-Zeltplätze ist die Situation deutlich entspannter, für die gibt es durchaus je nach Reisezeit einige Tage vorab noch freie Kapazitäten (Ausnahmen: Milford Track, hier gibt es gar keine Campsites und die Lake Mackenzie Campsite auf dem Routeburn Track).

 

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Daniel Hüske

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